Samstag, Juli 05, 2008

Reflexion

Nachdem ich nun ein bisschen Dampf abgelassen habe, steht nun eine Reflexion an ;-)

Was hat es gebracht?
Fest steht, dass die klassische Lernerfahrung bei mir nicht im Vordergrund steht - zu wenig Neues, zu wenig Wissensvermittlung von den Vortragenden, zu wenig Druck (Mindestanforderungen).

Langsam aber sicher beginnt sich der psychische Druck zu legen, der Techniker kann nicht kommunizieren, der Techniker schreibt zu nicht erklärend, der Techniker hat keine Ahnung von der wirklichen Zusammenhängen...

Witzig finde ich eigentlich den Umstand, dass ich dieses Studium unter anderem begann weil ich mich nicht als Techniker fühlte. Interessant ist aber der Umstand das ich erst durch einen offiziell konstruktivistischen Studiengang zum Techniker konditioniert wurde.

Was also sind die Learnings?

Kommunikation
Fest steht dass die redundanzfreie Kommunikation außerhalb des technischen Umfelds nur zu Abwehrreaktionen und Schuldzuweisungen führt.
Folglich ist in Zukunft eine träge und ausschweifende Kommunikation angebracht, da sie als angenehmer für das Umfeld empfunden wird.
Dies sollte auch bei Präsentationen sowie Vorstellungen der eigenen Person bedacht werden.

Teamwork
Immer wieder traten Spannungen bei den Gruppenarbeiten auf, da sich hier unterschiedlich Ansichten über Gruppenarbeit herauskristallisierten. Pädagogen und Soziologen (inkl DSA) sehen die Hauptarbeit in der Kommunikation und dem Austausch während der Techniker eher pragmatisch / arbeitsteilig denkt. Aus dieser Denke des Technikers wird oft fälschlich Desinteresse gefolgert.
Hier kann man mitnehmen das bei inhomogenen Gruppen ein Einbringen der unterschiedlichen Ansichten / Einstellungen unabdingbar ist. Für Techniker oder Personen mit eindeutiger Profession sollte zumindest Raum für eine kurze Darstellung der Denkweise gelassen werden, wenn dies auch Zeit kostet so ist dies mit Fokus auf die Gruppendynamik sicher positiv.

Ewiges Talent
Lässt man den ganzen Prozess der Diplomprüfung Revue passieren so kann man feststellen, dass sowohl die Diplomarbeit, die Verteidigung als auch der Anwendungsfall intellektuell sehr fordernd für die Außenstehenden war.
Einziges Manko der Diplomarbeit waren 3 Seiten die nicht im Fließtext geschrieben waren und aus diesem Grund nur ein 1/B rechtfertigten. Für mich absolut unverständlich da ich bis dato den Inhalt im Vordergrund sah. Daraus folgt zwingend eine Anpassung an die ästhetischen Bedürfnisse des Prüfers unterscheidet Top von Flop.
Die Verteidiung der Diplomarbeit wurde als intensiv aber nicht verkaufsfähig kritisiert.
Ein weiterer Kritikpunkt war das Fehlen der Standardliteratur des Studienganges bei der Präsentation. Es folgt daraus zwingend eine Kulturanalyse beim Kunden: "Lass niemals deine
Kunden blöd aussehen!".
Beim dritten Teil stiegen die Kollegen total aus wobei hier ein Fehler in der Vorbereitung passiert ist, nämlich die Checkliste von Martina wurde trotz Kenntnis nicht einbezogen.
Folgende Ableitungen:
- Kulturanalyse des Kunden (Ästhetik, theoretische Basis)
- zwingende Einarbeitug der bekannten Anforderungen

So i genieß jetzt die Sonne

bux

Keine Kommentare: